Gartenblog

09.04.2020

Selbstangebautes Obst und Gemüse im Hochbeet

CONTURA Hochbeet RAL mit Gemüse

Reiche Ernte, gärtnern bequem im Stehen und das an fast jedem Standort – Hochbeete bieten viele Vorteile. Durch die verschiedensten Formen und Materialien können sie diese optimal in die Gestaltung ihres Gartens mit einbeziehen.

 

  • Das Hochbeet ermöglicht den Anbau von sehr ertragreichem Obst und Gemüse auf einer kleinen Fläche 
  • Aufgrund der Höhe ist das Hochbeet weniger anfällig für Schädlinge
  • Wühlmäuse können einfach mit einem engmaschigen Drahtgitter ferngehalten werden
  • Bei günstigem Standort erwärmt sich das Beet im Frühjahr schneller und bietet auch bessere Möglichkeiten frühes Gemüse vor Frost zu schützen. Abdeckungen mit Vlies, Folie, Glasfenstern oder Strohmatten sind einfach anzubringen
  • Die Bodenqualität ist durch die gewählte Zusammensetzung sehr nährstoffreich, was eine Düngergabe überflüssig macht   
  • Aufgrund der optimalen Höhe ist das Gärtnern bequem im Stehen zu verrichten, das ist nicht nur für ältere Menschen angenehm
  • Gestalterisch sind bei CONTURA Hochbeeten kaum Grenzen gesetzt

 

Was ist beim Anlegen eines Hochbeetes zu beachten?

 

Ein Hochbeet kann einen festen Standort in ihrem Garten haben oder wenn Sie es lieber flexibel mögen, mit Rollen zum Verschieben. Zur optimalen Ausrichtung des Sonnenlichts sollte das Beet in Nord-Südrichtung angelegt werden.

 

Bei guter Planung kann ein Hochbeet können Sie sich das ganze Jahr über mit frischem Gemüse aus dem eigenen Garten versorgen. Es gibt einige Gemüsesorten, die auch im Winter geerntet werden können.

Wenn sie mit dem Gärtnern beginnen, eignen sich für den Anfang vor allen leicht zu kultivierende Gemüsesorten wie Radieschen, Salat, Zucchini, Erbsen, Bohnen, Tomaten und Kürbis. Natürlich gedeihen auch Kräuter wie Petersilie, Thymian, Basilikum, Rosmarin und Salbei besonders gut in Hochbeeten.

CONTURA Hochbeet RAL 7016 mit Gemüse
CONTURA Hochbeet Corten mit Gemüse
CONTURA Hochbeet Corten mit Kräuter

Das Hochbeet für den Gemüseanbau richtig befüllen

 

Ein Hochbeet kann wie eine Art Komposter eingesetzt werden. So muss nicht das gesamte Hochbeet mit hochwertiger Erde gefüllt werden. Das Füllgut wird aus verschiedenen Materialien eingeschichtet und je weiter oben, desto feiner wird Füllung. Die Höhe der Schichten richtet sich nach der Höhe des Hochbeetes. Die untere Schicht sollte aus groben Baum- und Strauchschnitt bestehen, dann kommt Häckselgut oder nicht verrotteter Kompost, danach reife Komposterde, darauf verrotteter Stallmist oder Dung, darauf eine Mischung aus grobem Kompost und Gartenerde und zum Schluss die Gartenerde.

 

Die beiden unteren Schichten müssen gut verdichtet werden, damit die Füllung durch den Verrottungsprozess nicht zu schnell in sich zusammensackt. Wenn nach einem Jahr der Inhalt zusammengefallen ist, kann einfach mit Erde wieder aufgefüllt werden.
 

 

Welches Gemüse eignet für das Hochbeet?

 

Durch den Verrottungsprozess im Inneren des Hochbeetes entsteht von unten Wärme und eine hochwertige Humuserde. Das begünstigt das Gedeihen der Pflanzen. In den ersten zwei Jahren enthält das Hochbeet die meisten Nährstoffe. Daher sollten in dieser Phase in erster Linie Starkzehrer wie Kartoffeln, Kohl, Lauch, Karotten, Tomaten, Sellerie, Gurken, Zuckermais und Zucchini angebaut werden. Schwachzehrer wie Salat, Erbsen, Radieschen und Spinat folgen dann erst im dritten Jahr.


Hochbeete kann man dichter bepflanzen als normale Beete. An den Seitenwänden können Sie Rankpflanzen wie z.B. Gurken setzen, die sorgen dann für die Beschattung der Seitenwände und durch die gute Luftzufuhr werden diese nicht so schnell von Schimmel befallen. Auch Klettererdbeeren sind für Hochbeete gut geeignet, da die Ranken überhängen können und so schön reifen.
 

 

Welche Gemüsesorten vertragen sich?

 

Bei selbst angebautem Gemüse ist es sinnvoll, auf den biologischen Pflanzenschutz zu achten. Bestimmte Pflanzenkombinationen schrecken Schädlinge ab und reduzieren Krankheiten. Diese sogenannte Mischkultur sorgt für gesunde Pflanzen und eine reiche Ernte.

Gute Nachbarn sind:

Frühe Möhren – Zwiebeln
Späte Möhren – Lauch
Bohnen – Rote Beete – Bohnenkraut
Sellerie – Lauch
Möhren – Salat – Schnittlauch
Tomaten – Petersilie
Tomaten – Sellerie
Salat – Radieschen – Kohlrabi
Kohl – Buschbohnen - Sellerie
Gurken – Dill

 

Schlechte Nachbarn sind:

Salat – Petersilie
Fenchel – Tomaten
Bohnen – Zwiebeln
Kohl – Zwiebeln
Tomaten – Erbsen
Erbsen – Bohnen
Kartoffeln Tomaten
 

 

 

Was mache ich nach der Ernte?


Nach der Ernte sollte der Boden mit einer Gründünnung verbessert werden. Hier gibt es bestimmte Pflanzen, z.B. Gelbsenf oder Phacelia, die den Boden vor allen mit Stickstoff anreichern. Die Gründünnung wird im Herbst als Nachsaat ins Hochbeet ausgebracht.